
Vorbemerkungen
Um auch dem interessierten Otto-Laien unseren großen
Heimatdichter näher zu bringen, werden hier kürzere,
ausgesuchte Reime vorgestellt. Einiges davon ist dem Buch
"Alles ist Gefühl" entnommen, welches vom Reych
Cell-Erika, der
Hüterin des Bögeholzerbes, erstmals 1985
aufgelegt wurde.
Es sei hier auch auf das inzwischen neue Buch mit ausgesuchten,
authentischen Versen hingewiesen. Rechtzeitig zum 200.
Geburtsjahr unseres hochverehrten Heimatdichters ist diese so
anspruchsvolle Sammlung unter dem Titel
"Gefühl ist Alles" erschienen.
Andere, später hier noch folgende Episoden, Gedichte, Briefe
o. ä. entstammen der schlaraffischen Bögeholzforschung,
der sich vornehmlich das renommierte Bögeholz-Institut,
angesiedelt am Hofe des Reyches Cell-Erika, ambitioniert,
tatkräftig und dauerhaft annimmt.
Am 26.11.1805 wurde Otto Bögeholz in Tatenhausen bei Halle in Westfalen am Fuße des Teutoburger Waldes geboren. Seine Eltern waren Kleinbauern und lebten in ärmlichen Verhältnissen. Der Kampf um das tägliche Brot forderte die gemeinsamen Kräfte der Familie. Ottos Entwicklung verändert sich einschneidend, als der fast Zehnjährige den Grafensohn Elek vor dem Ertrinken rettet. Die gräfliche Gutsherrenfamilie mag den regen und munteren Otto und fördert ihn. Von nun an nimmt er teil am europäischen Kulturleben, das von einer gebildeten Oberschicht getragen wird. Mit 16 Jahren schreibt Otto seine ersten Gedichte. Der vaterländische Gedanke und die Heimatliebe blühen auf. Die Sehnsucht der jungen Generation nach der vergangenen Romantik und den klaren Linien des Klassizismus wird im jungen Otto Bögeholz immer mächtiger. Otto Bögeholz ist ein Heimatdichter geblieben, auch wenn ihn sein unruhiger Geist sein ganzes Leben lang immer wieder in die Fremde lockt. Am 1. Juni 1895 stirbt Otto Bögeholz in Tatenhausen.
Diese Biografie, von den Schlaraffen des Reiches Cell-Erika liebevoll erfunden, verbreitete sich schnell durch das Uhuversum. Aus der Feder einer Vielzahl von Schlaraffen entstanden so Gedichte, die sich mit den Werken seiner grossen Zeitgenossen aus schlaraffischer Sicht durchaus messen können. Die Cell-Erika, als Hüterin des Bögeholzerbes, veröffentlichte 20 Jahre nach dem Auftauchen des Dichters ein erstes Buch dieser gesammelten Werke. Das Buch fand reißenden Absatz. Nachfolgende Einsendungen aufgefundener Werke von Otto Bögeholz sind Veranlassung nach nunmehr weiteren 20 Jahren ein zweites Buch herauszugeben. Die schlaraffischen Aktivitäten im Uhuversum sind nach wie vor ungebremst. So entstehen immer wieder erneut spritzige, humorige Gedichte, die mit ihrer frischen Unmittelbarkeit und goldenen Herzenswärme die schillernde Erscheinung Bögeholz lebendig werden lassen.

OTTO BÖGEHOLZ, der als Journalist, Schriftsteller und
Heimatdichter wirkte, der überaus nachhaltiges Interesse an
den Naturwissenschaften zeigte, der zu vielen großen
Geistern des 19. Jahrhunderts persönlichen Kontakt gesucht
und gefunden hatte, insbesondere zu seinen Weg- und Zeitgenossen
wie z. B. Theodor Storm (1817-1888), Gottfried Keller
(1819-1890), Wilhelm Busch (1832 - 1908) und Hermann Löns
(1866-1914), denen er sich im Geiste verbunden fühlte, wird
im gesamten Uhuversum in besonderer Weise verehrt.
Das Reych
Cell-Erika ist als "Hüterin des Bögeholzerbes" sich
sehr wohl der Verpflichtung und Verantwortung bewusst, das
Lebenswerk dieses wahrhaft großen Mannes zu pflegen und
für die Nachwelt zu erhalten.
Das von Don Immo-nett (DIN) ins Leben gerufene und am Hofe zu
Cell-Erika angesiedelte
"BÖGEHOLZ-INSTITUT"
befasst sich mit der Sammlung, Sichtung und Auswertung sowie der
Authentifizierung der Urkunden und Fundstücke, so dass
dermaleinst sich eine lückenlose Biographie nachweisen
lassen wird, wie auch dass Lebenswerk dieses begnadeten
Geistesheroen zentral archiviert und für Schlaraffia
erhalten werden kann.
Neben dem Forschungsleiter Austria, dem Rt. Potz-Blitz aus
dhR An der Leuben (239), konnten bereits namhafte Bögeholz-Ritter für die
Mitarbeit am "BÖGEHOLZ-INSTITUT" gewonnen werden.
Das Reych Cell-Erika bittet alle Sassen im Uhuversum um
tätige Mithilfe bei dieser allein nicht zu
bewältigenden Aufgabe. Wir bitten um Einsendungen von
poetischen Fundstücken, auch Fragmenten, sowie von Briefen,
Fotos, Bildern und Zeichnungen, Urkunden und sonstigen
glaubhaften Dokumenten.
Allen Einreichungen sollte eine kurze Beschreibung des Fundortes
und eine zeitliche Zuordnung beigefügt sein.
Die Einsendungen/Einreichungen werden durch die ehrenamtlichen
Mitarbeiter des "BÖGEHOLZ-INSTITUTES" geprüft und nach
Freigabe von dort unter Bennenung des Reyches, des Sassennamens
mit Konterfei auf unseren Webseiten veröffentlicht. Ein
Anspruch auf Veröffentlichung besteht jedoch nicht.
Spätere Publizierung in jeder anderen Form bleibt dR
Cell-Erika vorbehalten, daraus können von den
Einsendern/Einreichern keinerlei Ansprüche gegen dR
Cell-Erika oder einzelne Personen hergeleitet werden. Mit der
Überlassung der Texte/Bilder versichert der
Einsender/Einreicher, dass mit der Veröffentlichung
keinerlei Rechte Dritter verletzt werden. Durch Überlassung
der Unterlagen erklärt sich jeder Einsender/Einreicher mit
den vorbenannten Bedingungen einverstanden.
Die Einreichungen können auf elektronischem Wege unmittelbar
an den Webmaster
oder aber per Briefpost an den Archivar dR Cell-Erika,
Rt. Don Immo-nett, gesandt werden.


